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NEUJAHRSVORSÄTZE UND WIE DU SIE DAUERHAFT IN DEINEN ALLTAG INTEGRIERST

Ja, mir ist bewusst, welches Klischee ich mit diesem Post bediene. Jede von uns hat sicherlich schon einige Male lange Listen mit Neujahrsvorsätzenerstellt und sie im neuen Jahr spätestens im Februar oder März wieder über Bord geworfen. Besonders, wenn es um Vorsätze im Bereich Fitness geht, ist die Integration in den Alltag schwierig. Viele haben die Erstellung von Neujahrsvorsätzen deshalb aufgegeben. Wenn du dich richtig damit beschäftigst, kann die langjährige Tradition jedoch durchaus sinnvoll sein. Ich möchte dir zeigen, wie du deine Neujahrsvorsätze so definierst, dass sie im nächsten Jahr zum Erfolg werden.

Die richtige Einstellung

Oft erstellen wir Neujahrsvorsätze mit der Intention, unser Leben in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar komplett umzukrempelnund im neuen Jahr zu dem produktivsten und fittesten Menschen der Welt zu werden.

„Mehr Sport machen, sich gesund ernähren und weniger Zeit auf Social Media verbringen“ – das sind die beliebtesten Neujahrsvorsätze der Deutschen.
Am liebsten möchtest du jeden Vorsatz natürlich von heute auf morgen umsetzen. Dabei solltest du dir aber darüber im Klaren sein, dass sich dein Leben nicht über Nacht komplett ändern lässt. Und da liegt häufig der Fehler bei den Neujahresvorsätzen: wir möchten zu schnell zu viel. Erstellst du jeden Vorsatz so, dass du wöchentlich oder monatlich kleine Schritte machen kannst, anstatt direkt den Marathon zu laufen, sind deine Aussichten auf Erfolg deutlich höher.

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Die richtigen Neujahrsvorsätze

Um deine Neujahrsvorsätze einhalten zu können, brauchst du nicht nur die richtige Einstellung, sondern auch die richtigen Vorsätze. Nein, damit meine ich nicht, dass du dir vornehmen sollst, unsportlich zu bleiben. Die Formulierung deiner Vorsätze hat jedoch einen großen Einfluss auf ihren Erfolg.

Setze dir nur erreichbare Ziele

Mache dir im Vorfeld Gedanken, welche Ziele du im neuen Jahr wirklich erreichen kannst. Denn kaum etwas ist demotivierender, als direkt zu Beginn des Jahres zu merken, dass man sein Ziel ohnehin kaum erreichen kann. Bist du beruflich stark eingespannt und hast nur wenig freie Zeit in den Abendstunden, ist der Vorsatz, 5 Mal pro Woche Sport zu machen, vielleicht nicht realistisch. Starte stattdessen mit kleineren Zielen.

Je konkreter der Vorsatz, desto besser

Oft sehen Neujahrsvorsätze so aus: mehr Sport machen, besser essen, weniger Zeit auf Social Media verbringen. Daran zu definieren, ob du deinen Vorsatz gerade einhältst oder nicht, ist schwierig. Denn was genau bedeutet „mehr“ oder „weniger“? Setze dir stattdessen konkrete Ziele. „1x pro Woche 5km joggen gehen und 2x pro Woche Home-Workouts machen“ ist konkret und du kannst deine Erfolge gut prüfen.

Schritt für Schritt: Staffle deine Ziele

Natürlich kannst du nicht direkt zu Beginn 10 Kilometer durch den Wald joggen oder schaffst 40 Liegestütze am Stück. Das erwartet auch niemand von dir. Am besten staffelst du deine Vorsätze. Das kann dann in etwa so aussehen:

Ende Februar möchte ich 5km am Stück laufen.

Im Juli möchte ich 1x pro Woche 10km am Stück laufen.

Im kommenden Winter möchte ich 2x pro Woche 10km am Stück laufen.

Durch solche Formulierungen überforderst du dich zu Beginn nicht und kannst immer wieder Teilerfolge feiern. Das steigert die Motivation.

Warum es hilft, Ziele zu setzen

Vielleicht zweifelst du jetzt erst recht an deinen Plänen für das neue Jahr. Vielleicht weißt du noch nicht sicher, welche Vorsätze sinnvoll sind und ob du sie auch wirklich einhalten kannst. Dennoch möchte ich dazu appellieren, dir Gedanken über Neujahrsvorsätze zu machen und sie aufzuschreiben. Denn Ziele setzen hilft dabei, tatsächlich an etwas dran zu bleiben.

Du kannst Ziele überprüfen

Du kannst deine Neujahrsvorsätze wie eine Art To-Do-Liste auf der Arbeit betrachten. Ob du deine Vorsätze einhältst, lässt sich nur überprüfen, wenn du sie auch vorher ausformuliert hast. Das Gefühl, einen Punkt abhaken zu können, ist dafür besonders gut.

Du siehst Fortschritte

Heißt dein Ziel „Ich möchte bis zum Ende des Jahres 10km am Stück joggen gehen“ oder „Ich möchte bis zum Ende des Jahres 15kg abgenommen haben“, kannst du deine Fortschritte gut überprüfen. Hast du zusätzlich Zwischenziele gesteckt, kannst du deine Motivation weiter steigern, sobald du siehst, dass du ein Zwischenziel erreicht hast.

Du erstellst etwas Verbindliches

Schreibst du dir deine Neujahrsvorsätze konkret auf, sind sie verbindlich. Existiert zum Beispiel an deiner Pinnwand eine Liste mit Neujahrsvorsätzen, sind die Vorsätze realistischer und du hältst dich eher daran, als wenn du dir nur auf die Schnelle ein paar Gedanken darum gemacht hast.

Auf Los geht’s los!

Was hält dich noch davon ab, deine eigenen Neujahrsvorsätze zu erstellen? Ich bin mir sicher, dass du sie einhalten kannst! Du möchtest deine Vorsätze zum neuen Jahr mit mir gemeinsam umsetzen? Setze dich gerne jederzeit mit mir in Verbindung!

Viel Spaß beim Lesen

Yvonne

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